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Das Wiler Plateau

Das ist eine Art umgekehrten Teller, der sich zu einer Erhöhung von 50 Meter absetzt. Das Wiler Plateau ist auch im Geologischen Bericht des Bundes als Spezialität eingezeichnet. Jeder der in Wil wandert oder Fahrrad fährt und die Stadt Wil verlässt, kennt das Phänomen das er zwar am Anfang gemütlich herunterfahren kann, aber nachher wieder herauffahren muss.

Wiler Plateau.png
(C) Bundesamt für Kartegeorgrafie (Swisstopo)

Die Grenzen sind sehr scharf mit folgenden Übergängen:

Abhänge des Wiler Plateaus

  • Wiberger Feld (562 auf 586 Meter)
  • Bildfeld (558 auf 586 Meter)
  • Bild (548 auf 573 Meter)
  • Lenzenbühl (552 auf 570 Meter)
  • Bergholzerberg (552 auf 570 Meter)
  • Sonnmattfeld (540 auf 557 Meter)
  • Wilfeld (527 auf 558 Meter)
  • Galgenrain (518 auf 562 Meter)
  • Flurhof (518 auf 564 Meter)
  • Lochwiesen (520 auf 566 Meter)
  • Hohensteig (528 auf 570 Meter)

Übergang zu Berglandschaften

  • Burgstall (586 auf 682 Meter)
  • Scheibenberg (580 auf 606 Meter)
  • Neulanden (592 auf 630 Meter)
  • Altstadt Morenenhügel (582 auf 600 Meter)
  • Hummelberg (560 Meter auf 682 Meter)

Übergang zu Täler die höher liegen als das Wiler Plateau

  • Krebsbachtal (580 auf 717 Meter)

Übergangslosen Abgrenzung

  • Lerchenfeld (560 auf 563 Meter)
  • Matt (560 auf 563 Meter)

Auf der Südwestseite des Wiler Plateau ist kein wirklicher Übergang ersichtlich. Das Huebtal, das Ägelseetal aber auch der in Nordöstlich verlaufende Krebsbachtal wirken als Nebenarme des Wiler Plateaus.

Hier ein paar Fotos:

Am auffallendsten ist der Übergang zwischen dem Wiler Tiefland und dem Wiler Plateau im Südosten am Galgenrein und im Weidli (Thurauer Tiefland) und im Westen in der Bergholzer Senke (Glotener Tiefland). Die Südwestgrenze ist der Dammweg Bergholz neben der Autobahn. Die Autobahn ist im Tiefland. Danach kommt Wilen und dann beginnt das Voralpenland mit dem Hummelberg, wo südlich naach dem Ägelsee allmählich ins Toggenburg geht.

Die Schieflage des Wiler Plateaus sieht man am besten von zwei Orten.

  • Von Rosenplatz Richtung Obere Bahnhofstrasse.
  • Vom Hauptpostplatz Richtung Wilenerstrasse
Wilerstrasse

Bergholzstrasse

Hummelberg
Der Hummelberg ist der Hausberg von Wilen
Wenn man vom Hauptpostplatz Richtung Wilenerstrasse entsteht, aufgrund der Schieflage den Eindruck als würde im Süden Wils ein mächtiger Berg (der Wilener Hummelberg) stehen. Es ist aber eine optische Täuschung, denn das Restaurant Gemsli sieht vom Hauptpostplatz soviel kleiner aus, weil es tiefer gelegen ist. Wenn man im Bergholz steht ist der Berg dann geschrumpft, weil sich die Schieflage des Plateau allmählich abflacht und das Plateau selbst im Südwesten des Sportparkes  Bergholz aufhört.
Obere Bahnhofstrasse nach Südwest

Obere Bahnhofstrasse nach Nordost

Abhang Fortsetzung Richtung Bahnhof

 Senkrichtung des Wiler Plateaus in der Obere Bahnhofstrasse (Rosenplatz – Schwanen – Bahnhof)

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Nebenarme des Wiler Plateaus:

  • Ägelseetal (560 auf 575 Meter, dann absteigend auf 549 Meter)
    Ägelseetal steigt zunächst von Wilen Richtung Ägelsee auf, setzt sich aber durch die Littenheider Kanal weiter bis zur Murg bei Wies
  • Huebtal (563 auf 591 Meter)
    Südlich von Busswil wird das Huebtal vom Ägelseertal aufgefangen.
  • Krebsbachtal (580 auf 717 Meter)
    Am Südrand des Weihers enden die Abhänge von Hofberg und Altstadt.
    Der Nebenarm des Krebsbachtal ist das Furtbachtal. In machen Karten wird der Furtbach auch als Krebsbach genannt.

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